Von Kindern und Hunden

Es war einmal ein kleiner Hundeherr, der wohnte in einer Familie in Hessen. Der kleine Hundeherr war der Mittelpunkt seiner Familie. Alle hatten ihn gern, liebkosten ihn, steckten ihm Leckerli zu und tollten mit ihm im Garten. Dann kam ein kleines Mädchen in die Familie, ein kleines Mädchen mit lauter Stimme. Der kleine Hundeherr, der hatte große Angst vor dem kleinen Mädchen mit der lauten Stimme. Der kleine Hundeherr fand es auch nicht schön, dass da nun jemand war, der ebenfalls im Mittelpunkt stand, der liebkost wurde, gestreichelt wurde und den alle lieb hatten. Der kleine Hundeherr war ein trauriger Hundeherr. Er hatte Angst seinen Platz in der Familie zu verlieren. Seinen Platz, auf den er so lange gewartet hatte. Er wollte kein kleiner Hund mehr sein, wie einst im kleinen Örtchen Sibiu in Rumänin. Er wollte sich nicht erinnern, an das, was er als Hundebaby dort erlebt hatte.

Das kleine schreiende Mädchen wurde größer und seine Stimme wurde leiser. Das kleine Mädchen, das liebte den kleinen Hundeherrn sehr. Immer und immer wieder suchte es die Nähe und die Freundschaft zum kleinen Hundemann. Der kleine Hundeherr fasste von Tag zu Tag mehr Vertrauen zum kleinen Mädchen, doch Freundschaft muss langsam wachsen, erst recht, wenn du ein Hundeherr mit trauriger Vergangenheit bist. Das kleine Mädchen, das war nie böse zum Hundeherrn, nicht grob, nicht wild, irgendwie schien es zu spüren, der kleine Hundeherr, mit dem musst du vorsichtig umgehen, auf den musst du gut achtgeben.
Der kleine Hundeherr, der merkte, das kleine Mädchen, das meint es gut, das kleine Mädchen, das ist ein liebes Mädchen.

Das kleine Mädchen wurde noch größer und es lernte laufen. Der kleine Hundeherr und das große Mädchen, die laufen heute zusammen, der eine rechts, der andre links. Der kleine Hundeherr, der läuft langsam, wenn das große Mädchen an seiner Seite läuft. Der kleine Hundeherr, der ist nie böse zum großen Mädchen, nicht grob, nicht wild, irgendwie scheint er zu spüren, mit so einem großen Mädchen, da musst du vorsichtig umgehen, auf das musst du gut achtgeben.
Das große Mädchen, das merkt, der kleine Hundeherr, der meint es gut, der kleine Hundeherr, der ist ein lieber Hund.

Es waren einmal ein Herr Bohne und seine kleine-große Freundin, zwei, die zusammengehören und die du nicht trennen kannst, zwei, die sich aufeinander freuen, wenn sie sich ein paar Stunden nicht gesehen haben, zwei, die aufeinander warten an der Haustüre und vor Freude jauchzen, wenn sie wieder vereint sind.
Es waren einmal ein Herr Bohne und seine kleine Freundin, zwei, die ihre Zeit brauchten und deren Freundschaft nun die dickste auf der Welt ist.

Könnt ihr auch über solche Freundschaften berichten? Wir freuen uns auf eure Geschichten.

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Kategorie: Herr Bohne

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Wuff, was für eine feine Geschichte – sie macht Freude.
Auch wenn ich nun keine lange Geschichte beitragen kann. Doch ich habe selber zwei so kleine Freundinnen, die Grossnichten von Frauchen. Doch leider wohnen die nur in den Ferien bei mir und wandern dann mit mir – ist ganz spannend mit den beiden Zwergenmädchen unterwegs zu sein.
Grüsse von Ayka

Liebe Sina,
ist das eine süße Geschichte. Unsere Mädchen sind auch mit unserer Hundedame Quenny aufgewachsen. Quenny liebt beide sehr.
Ganz liebe Grüße,
Christine