Kürbisbasteln: Kleine Herbstmäuse wohnen im Kürbishaus – DIY

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Langsam, aber sicher, werden die Tage kürzer und kälter und Menschen- und Tierkinder wollen es nach ihrem Herbstspaziergang warm und gemütlich haben – ich, der kuschelige Herr-Bohne-Hundeherr, ich weiß genau, wovon ich rede, „jawoll-ja-ja“.

Mariechen liebt die Natur und sie hat ein Herz für Tiere, ganz klar, dass sie mit ihrer Mama und ihrem Papa den kleinen Herbstmäusen ein Mausehaus bauen muss, damit sie es ebenso gemütlich haben, wie wir Rudelbewohner.

Wie toll, wenn der örtliche Supermarkt eine Aktion startet und die Inhaber ein Herz für Kinder wie Mariechen haben und eine ganze Wagenladung mit Kürbissen an die Kinder aus dem Dorf verschenken (vielen lieben Dank an dieser Stelle!!!). Mariechen hat sich zwei wunderschöne kleine Kürbisse ausgesucht und sich an das Bauen des Mausehauses gemacht – die Mäuse, die wurden schon einen Tag zuvor zum Leben erweckt. Und wie das alles funktioniert, das darf ich, der Herr-Bohne-Hundemann, euch heute hier vorstellen.

Ihr benötigt für die Mäuse:

  • – Lufttrocknende Modelliermasse
  • – Kulleraugen
  • – Pfeifenreiniger

Aus der Modelliermasse formt ihr zunächst den Körper des Mäuschens. Das funktioniert genauso leicht, wie wenn ihr knetet. Die Masse ist ganz weich und lässt sich leicht formen und verarbeiten. Ihr formt zwei Öhrchen und eine kleine Kugel als Mausenase und in die noch weiche Masse des Mausekörpers setzt ihr die Pfeigenreiniger (auf passende Länge mit einer Schere kürzen) – fertig ist der Mauseschwanz. Ohren und Nase werden auf den Körper gedrückt – sie halten von alleine – ihr benötigt keinen Kleber. Die zwei Kulleraugen drückt ihr einfach ins Gesicht des Mäuschens, auch sie halten von selbst und ohne Klebstoff.
Einen Tag lang lasst ihr die Mäuschen „links liegen“ – sie haben Zeit zu trocknen und werden hart wie Stein, ganz ohne Backofen, einfach durch die Raumtemperatur.

Ihr benötigt für das Mausehaus:

  • – Zwei Kürbisse (einen kleinen und einen ganz kleinen)
  • – ein Messer
  • – einen Löffel
  • – einen wasserfesten Stift

Mit dem Stift zeichnet ihr die Umrandungen für die Mauselöcher und schneidet sie mit einem scharfen Messer aus. Mit dem Löffel holt ihr all das Innenleben aus dem Kürbis, durch die Löcher hindurch, bis Kerne und Fruchtfleisch komplett raus sind. Der kleine Kürbis erhält ein Loch am Boden und wird auf den Stängel des größeren Kürbis gesetzt – fertig sind Dach und Haus und die getrockneten Mäuschen können in ihr neues Heim einziehen.

Viel Spaß beim Nachbauen und ganz viel Herbstsonne wünscht euch Herr Bohne

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Kategorie: Selbstgemacht & losgelacht

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Liebe Sina, das ist wieder eine ganz, ganz bezaubernde Idee!!! Wunderschön sind sie geworden, eure Herbstmäuse! Igel gehen bestimmt genauso, nur noch ein paar Stacheln in den Rücken… Das müssen wir auch ausprobieren!
Ganz liebe Grüße, Nina

Wir danken dir, liebe Nina, ganz sicher gehen Igel auch, wir freuen uns schon, wenn du uns deine Igel-Familie zeigst.